Bereits vor der offiziellen Eröffnung des 10. Erdbeersonntags in Langenselbold durch Bürgermeister Jörg Muth am Mittag, lud der Volkschor um 10 Uhr zum Matinee-Singen mit befreundeten Chören in die Klosterberghalle ein.

Der Gastgeber eröffnete das Programm mit seinem Frauen-, Männer- und gemischten Chor unter der Leitung von Chordirektor (FDB) Alexander Franz und begrüßte den Tag mit „Die Sonn‘ erwacht“, „Die Morgenfrühe“ und „Morning has broken“. Es folgte ein Jubilar, nämlich der Kreis-Chor Hanau Stadt und Land, der vor kurzem sein 50-jähriges Bestehen feierte. Neben vielen Langenselbolder Sängern pflegt natürlich auch der Dirigent Herbert Häfner gute Beziehungen zum Volkschor. Der Chor überzeugte mit Stücken wie „Zwischen Himmel und Erde“ oder „Loch Lomond“.

Der gemischte und der Frauenchor der Chorgemeinschaft Erlensee – einst aus der Sängervereinigung Langendiebach hervorgegangen – übernahm den Staffelstab. Unter der bewährten Leitung von Georg Winkler brachten die Sängerinnen und Sänger unter anderem „An hellen Tagen“ und „Come again“ zu Gehör. Anschließend kehrte der gastgebende Dirigent Alexander Franz auf die Bühne zurück; nun mit Cäcilia Somborn, die er vor gerade mal zwei Jahren übernommen hat. Mit durchaus modernen Arrangements von „Can’t help falling in love“, „Über sieben Brücken musst Du geh’n“ und „Shoop Shoop Song“ wusste die Cäcilia die Zuhörer zu begeistern.

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Die Gastgeber des Volkschors Langenselbold vor der Bühne der Klosterberghalle. (Foto: Schwedt)

Der Chor wechselte, der Dirigent blieb. Als letzter Gast betrat der Frohsinn Alzenau die Bühne. Mit einer frechen und witzigen Interpretation von „Auf einem Baum ein Kuckuck“ sowie dem durch die Comedian Harmonists bekannten und kokett vorgetragenen „Veronika, der Lenz ist da“ überzeugten die Herren das Publikum. Gemeinsam mit den Volkschor-Herren sangen die Alzenauer noch „Tebe Poem“, bevor der Volkschor dann mit „Die Rose“ den Vormittag ausklingen ließ. Die Vorstandssprecherin Kathi Schwedt, die wie so oft unterhaltsam und gekonnt durch das Programm geführt hatte, lud alle Zuhörer ein, gemeinsam mit allen Chören die Matinee mit den „Irischen Segenswünschen“ zu beschließen.

Wer es noch nicht zuvor getan hatte, fand im Anschluss die Möglichkeit, sich mit Kaffee und Kuchen oder einer kräftigen Gulaschsuppe zu stärken, bevor er sich auf den kurzen Weg zum Erdbeersonntag machte.

 

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