Volkschordamen trotzen der Sommerhitze

Bei subtropischen Temperaturen trafen sich die Volkschor-Damen am letzten Juli-Wochenende im Hof der Familie Bauer um nach Neuberg zu wandern. Obwohl das Interesse an den Wanderausflügen generell hoch ist, stellten sich aufgrund der klimatischen Bedingungen lediglich vier unerschrockene Sängerinnen der Herausforderung. Nach einer kleinen Ermutigung in Form eines Schnäpschens begaben sie sich auf die schier endlos erscheinende Route über verbrannte Wiesen und Felder. Die selbst ernannten „4 Musketiere“ legten dann auch bereits einen ersten Stopp bei Bauer Wacker ein und genehmigten sich ein Eis. Kurz hinter dem Bauernhof wartete das nächste Etappenziel, namentlich Heiner und Kurt, die an der Autobahnbrücke mit eisgekühltem Sangria aufwarten konnten.

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Die wandernden und nicht-wandernden Sängerinnen des Volkschores Langenselbold in „Emmels Dinkelrind“ in Ravolzhausen (Foto: Schwedt)

Nach zwei Stunden wurde das Wanderziel, „Emmels Dinkelrind“ an der alten Hüttengesäßer Straße in Ravolzhausen, erreicht. Hier wurden die unerschrockenen Wanderinnen von weiteren 30 Volkschor-Damen heiter begrüßt. Neben dem Kuchen schmeckte auch der Kaffee trotz der großen Hitze und die Stimmung war bis zu dem gemeinsamen Abendessen hervorragend. Für eine Neuauflage der Damenwanderung im nächsten Jahr wünschen sich die Damen gemäßigte Temperaturen.

Volkschordamen in Mainfranken

Am Donnerstag nach den Osterfeiertagen machten sich die Volkschorsängerinnen und -Freundinnen auf zu einer 4-Tagestour nach Mainfranken. Von Langenselbold ging die Fahrt nach Wertheim. Hier wurde nicht etwa „Wertheim Village“ unsicher gemacht, sondern die Schokoladenfabrik „Art of Chocolate“ besucht. Nach einem Frühstück mit Kaffee und belegten Brötchen konnten die Damen nach Herzenslust Schokoladenartikel kaufen. Die Brauerei „Kauzen“ in Ochsenfurt stand als nächstes Ziel auf dem Tagesprogramm. Zuerst bekamen alle aus Sicherheitsgründen eine Warnweste angezogen. Bei der Brauereibesichtigung erfuhren die Damen alles über die 200-jährige fränkische  Brautradition. Dass man in einer Brauerei außer Bier und Limonaden auch Whisky herstellt erstaunte alle. Der mainfränkische „Finest Single Malt Whisky“ ist erst nach drei Jahren „Reife“ im Holzfass ein Whisky. Nach so viel Information über die fränkische Braukunst hatten jetzt alle Lust auf ein frisch gezapftes Bier. Alle Bier- und Limonadensorten konnten verkostet werden. Dazu wurden Wurst- und Käseplatten gereicht. Das Best Western Hotel „Polisina“ war das letzte Ziel des Tages. Nach der Zimmerverteilung hatte jeder bis zum Abendessen genügend Zeit, das Hotel und seine Umgebung zu erkunden, ein paar Bahnen im Schwimmbad zu ziehen oder es sich einfach auf dem Zimmer gemütlich zu machen.

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Die Damen des Volkschors vor der Residenz in Würzburg

Würzburg war das Ziel des zweiten Tages. Der Vormittag war mit dem Besuch bzw. der Führung in der Residenz, der Hofkirche und des Hofgartens belegt. Danach wurde die Stadt auf eigene Faust erkundet. Manche Grüppchen traf man beim „Shoppen“, andere in einer der vielen Kirchen Würzburgs und wieder andere ließen sich auf der alten Mainbrücke bei herrlichem Wetter ein Gläschen Wein schmecken. Mit dem Schiff fuhr man am Samstag von Würzburg nach Veitshöchheim. Auf der sogenannten „Weißwursttour“ bekamen die Damen Weißwürste und Weizenbier angeboten. Der Besuch des Rokokogartens mit Führung bei strahlendem Sonnen-schein bildete den Höhepunkt dieses Tages bevor es dann wieder mit dem Schiff und Bus zurück ins Hotel ging. Nach dem Abendessen, folgte wie jeden Abend das allseits beliebte „Lachseminar“. Es wurden Witze erzählt, Sketche vorgetragen und  Lieder gesungen. Am Sonntag hieß es Abschied nehmen vom Hotel. Es ging aber nicht gleich nach Hause. In der Stadt Wertheim konnten die Frauen einen Altstadtbummel unternehmen, mit der Stadt- und Burgbahn zur Burg fahren, das Glasmuseum besuchen oder einfach nur in einem Straßencafe sitzen und das schöne Wetter genießen. Den Abschluss dieses Mehrtagesausfluges bildete ein gemeinsames Essen im Sämenhof in Sailauf.

Im Nebel durchs Hügelland

Letzten Samstag versammelten sich die Damen des Volkschores Langenselbold zu ihrer traditionellen Winterwanderung. Treffpunkt war dieses Mal die Mühlgasse in Langenselbold bei Familie Römer. Von dort aus ging es entlang der Gründau und vorbei am neuen Sportzentrum nach Hüttengesäß. Ca. 20 Wanderfreundinnen kämpften sich durch dicksten Nebel in Richtung Ronneburger Hügelland und freuten sich umso mehr über den ein oder anderen Stimmungsauffrischer, der unterwegs von Heiner und Kurt gereicht wurde. Nach guten 5 km durch Schlamm und Matsch kamen die Damen so dennoch gut gelaunt „beim Lehnchen“ in der Schönen Aussicht an. Hier wartete bereits die Vorhut der „Nicht-Läufer“ mit Kaffee und Kuchen. Nachdem das nasskalte Wetter an der Tür abgestreift wurde, ging der Nachmittag mit viel Gelächter und Gesang weiter. Doris, Erika, Liesel, Margot, Margarete und Annegret hatten einige lustige Episoden vorzutragen. Nach einem liebevoll zubereiteten Abendessen trennten sich die über 40 Sängerinnen und waren sich einig, dass im Sommer erneut gewandert wird.

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Weihnachtsmarktausflug nach Würzburg

Am ersten Adventswochenende machten sich 30 Damen des Volkschores Langenselbold auf den Weg ins vorweihnachtliche Franken und erkundeten bei ihrem traditionellen Weihnachtsmarktausflug dieses Mal die Würzburger Altstadt. Sonnenschein und leichte Minustemperaturen boten optimale Voraussetzungen, um sich den Glühwein schmecken zu lassen und bereits erste Weihnachtsgeschenke einzukaufen. Wem dann das reiche Angebot von Schupfnudeln bis Bratwurst und von Schaumküssen bis Zuckerwatte noch nicht ausreichte, der kam beim Ausklang im Sämenhof in Sailauf noch voll auf seine Kosten.

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Wein, Weib und Gesang

Am Samstag, den 01. Juli 2017, trafen sich 40 Damen des Volkschors Langenselbold um 9 Uhr am Dragonerbau, um mit dem Bus an den Oberrhein aufzubrechen. Die erste Station war Oppenheim, die Stadt des Weines. Hier ging es zu Fuß durch die wunderschöne historische Altstadt mit Ziel Katharinenkirche, die wohl das bedeutendste gotische Sakralbauwerk zwischen Kölner Dom und Straßburger Münster ist. Anschließend führten zwei Begleiter die Damen in zwei Gruppen durch das Oppenheimer Kellerlabyrinth. Oppenheim liegt auf einem Kalkfelsen mit einer nach unten immer mächtiger werdenden Lösschicht. Dies erwies sich als ausgesprochen günstig, denn so konnten die Oppenheimer in den Berg hinein graben um Gänge und Keller anzulegen. Glücklich, dem dunklen Kellerlabyrinth entkommen zu sein, widmeten sich die Damen dann dem gemütlichen Teil des Tages und kehrten auf dem Weingut Peth in Bermersheim ein.

Nach Kaffee und Kuchen wurden zahlreiche Rheinhessen-Weine verprobt, bevor eine kleine Führung die Teilnehmerinnen erneut in einen (dieses mal Wein-) Keller brachte. Nach viel Gesang und Gelächter – wie es beim Volkschor eben Tradition ist – und nach einem reichhaltigen Winzerabendbrot ging es gegen 19 Uhr auf die Heimreise.