Der Volkschor aktiv wie selten

Auf der Jahreshauptversammlung des Volkschores Langenselbold blickten die Sängerinnen und Sänger auf ein ereignisreiches Jahr 2015 zurück, zogen eine erfolgreiche Bilanz und warfen einen Blick in die Zukunft des Vereins.

Pünktlich um 20 Uhr begann die diesjährige Jahreshauptversammlung des Volkschores, zu der 82 Mitglieder im Foyer der Klosterberghalle erschienen waren. Nach der Begrüßung und der Wahl von Jörg Heckmann zum Versammlungsleiter verlas Tanja Dillmann das Protokoll der letztjährigen Sitzung, das einstimmig angenommen wurde.

Es folgten die Geschäftsberichte der verschiedenen Sparten. Kathi Schwedt berichtete über die Aktivitäten des Frauenchores, gefolgt von Sabine Stock, die auf die Auftritte der Kinderchöre zurückblickte. Chris Hüttel ließ das ereignisreiche Jahr von Uccelli di Canto Revue passieren und Josef Weber berichtete für den Männerchor nicht nur über die erfolgreiche „Winterwanderung ohne Wanderung.“ Inge Lasner verband den Bericht über die erfolgreiche Theateraufführung zugleich mit der Suche nach neuen Männern für das Theaterensemble. Den Abschluss machte einmal mehr Kathi Schwedt, die alle gemeinsamen, spartenübergreifenden Höhepunkte des vergangenen Jahres nochmals aufgriff. Das Heringsessen am Faschingsdienstag, das in neuem Gewand aufgelegte Sommerfest, der Tag der Vereine im Schlosspark, der Tagesausflug nach Bamberg und schließlich das musikalische Highlight, das vorweihnachtliche Konzert mit Startenor Erkan Aki. Wie aktiv dieser Vereine ist, belegt die Tatsache, dass alleine der Männer-, Frauen- und gemischte Chor im Jahr 2015 auf 29 Auftritte kam. Hinzu kommen neun Auftritte von Uccelli di Canto, die Aufführungen des Kinderchores und des Theaterensembles sowie weitere interne und öffentliche Veranstaltungen.

Zum ersten Mal seit Jahren stieg die Mitgliederzahl wieder an, nämlich von 510 zu Jahresbeginn auf 517 zum Stichtag 31.12.2015. Darunter sind 93 aktive Sängerinnen und Sänger im Frauen-, Männer- und gemischten Chor, 88 Kinder und Teenie Singers sowie 55 aktive Uccellis. Im anschließenden Kassenbericht legte Heike Hofmann die finanzielle Lage des Volkschores dar. Auf der Ausgabenseite stellten die Kosten für Dirigenten, Raummiete und Noten die größten Posten dar. Die Einnahmen – im Wesentlichen aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Erlösen aus Veranstaltungen – konnten die Gesamtausgaben nicht vollständig decken. Die Kassenprüfer bestätigten eine einwandfreie Kassenführung und der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

Ein großes Dankeschön richtete Kathi Schwedt dann an Anke Kolb, Karl Kailing und Fritz Leißner, die auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand ausschieden. Sie zeigte sich des Weiteren Stolz auf die harmonische Zusammenarbeit des gesamten Vorstands und freute sich über die gelungene Integration der beiden „Neuen“ Torsten Weber und Dr. René Börner, die gemeinsam mit Josef Weber, Heike Hofmann und Kathi Schwedt zur Geschäftsführung gehören.

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Der geschäftsführende Vorstand des Volkschores Langenselbold arbeitet seit einem Jahr in neuer Zusammensetzung erfolgreich zusammen (Josef Weber, Kathi Schwedt, Torsten Weber, Heike Hofmann und Dr. René Börner, v.l.).

Trotz aller Erfolgsgeschichten des vergangenen Jahres und der leicht steigenden Mitgliederzahl (vor allem bei den Kindern und Uccelli di Canto) appellierte der Vorstand an alle Mitglieder, sich über die Zukunft des Volkschores Gedanken zu machen und neue Sänger für die Stammchöre zu werben. Um 21.15 Uhr schloss der Versammlungsleiter Jörg Heckmann dann die Versammlung und dirigierte in seiner Funktion als Vizechorleiter noch alle Sängerinnen und Sänger, die gemeinsam die Irischen Segenswünsche erklingen ließen.

Uccelli di Canto ist startklar für die eigene Konzerttournee

Eine Verschnaufpause zu Beginn des neuen Jahres können die Sängerinnen und Sänger von Uccelli di Canto, Volkschor Langenselbold nicht einlegen Schließlich steht der Chor schon in 6 Wochen das erste Mal auf der Konzertbühne und startet seine „Unverstärkt“- Tournee.

Ungewohnt klein wird die Konzertbühne für die ca. 50 Sängerinnen und Sänger dieses Mal sein. Die ersten drei Konzerte werden am 26., 27. und 28. Februar 2016 im Stucksaal des Langenselbolder Schlosses stattfinden. Weitere Konzerte werden am 22. und 24. April im Schlösschen in Michelbach, sowie am 29. April in der Ehemaligen Synagoge in Gelnhausen stattfinden. Beginn ist jeweils um 19 Uhr.

Hautnah und ganz „unverstärkt“ werden die jungen Leute ihr hochwertiges Chorprogramm mit ihrem Dirigenten Chordirektor Alexander Franz ohne Tontechnik vor maximal 130 Gästen präsentieren. Eine besondere Erfahrung sowohl für die Gäste als auch für die Sängerinnen und Sänger.

Die Fans können sich auf die Lieblingshits aus den Konzerten „Engel“ und „Zeit“ freuen. Neben Rammstein, den Toten Hosen und Herbert Grönemeyer wird auch U2 vorgetragen.

Des Weiteren werden neben rockigen und poppigen Tönen wie immer auch klassische Stücke wie das „Abendlied“ von Rheinberger zu hören sein.

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Dass Uccelli di Canto nicht nur singen kann, zeigte der Chor am vergangenen Freitag, als er gemeinsam unter Anleitung das erste Mal Shuffleboard in der „Shuffleboard Magic Halle“ in Langenselbold spielte.

Wer sich nun rechtzeitig Karten sichern möchte, kann diese im Vorverkauf für 12 EUR bei allen Chormitgliedern des Volkschores Langenselbold, in der Buchhandlung Borchers, bei Textilpflege Bielesch sowie per Email unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. erhalten. An der Abendkasse kosten diese 15 EUR.

Après Ski auf dem Klosterberg - Das Original ist zurück

Am Rosenmontag lässt der Volkschor Langenselbold endlich wieder die größte Faschingsparty in Langenselbold steigen. Eingeheizt durch DJ Daniel Fischer von HR3 verwandeln über 1.200 tanz- und feierfreudige Pistenschweine und andere Karnevalisten die Herrenscheune in eine riesige Après-Ski-Hütte. Dabei werden erstmals spektakuläre Sound- und Lichtinstallationen die Party zu einem besonderen Erlebnis machen. Der Kartenvorverkauf für die begehrten Tickets hat bereits begonnen. Die Karten zu 13 Euro können bei Heike Hofmann (06184/63352) oder per Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. bestellt werden.

 

Himmlische Heerscharen entzücken die Zuhörer

Traditionell am 3. Adventssonntag präsentierte sich der Nachwuchs des Volkschores Langenselbold. Die Kinderchöre „Selbolder Tönchen“ und die Teenie Singers mit insgesamt 70 kleinen und großen Sängern begeisterten ihre Zuhörer in der katholischen Kirche. Unter der Leitung ihrer Dirigentin Christel Stolle begannen zunächst die Teenie Singers mit zwölf jugendlichen Stimmen, die drei Stücke in englischer Sprache aufführten, darunter „Love Came Down“, „Tell Me, Tell Me“ sowie einen Winterkanon. Daraufhin folgte nach der Moderation von Torsten Weber das Kindermusical „Ein Geschenk des Himmels“ von Kornelia Cramer und Jochen Rieger. Die monatelange Probearbeit hatte sich ausgezahlt. Die Jüngsten des Volkschores verzückten das Publikum mit ihrer frechen und fröhlichen Darbietung. Das perfekte Einstudieren machte ein Eingreifen von Christel Stolle beinahe überflüssig; lediglich ein paar kleine Regieanweisungen waren nötig.

Besondere Freude an der Aufführung hatte auch Pater Edward, der an diesem Sonntag Gastgeber war. Außerdem kam von ihm noch ein weiteres Geschenk des Himmels. Gerade rechtzeitig zum Ende des Musicals traf das Friedenslicht aus Bethlehem, das seinen Weg über Fulda genommen hatte, in der Kirche Maria Königin in Langenselbold ein. Viele Gäste entzündeten daran ihre mitgebrachten Kerzen und nahmen es für die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage mit nach Hause.

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 Die Selbolder Tönchen als himmlische Heerschar

 

Viel Gesang vor historischer Weihnachtsmarktkulisse

Wie jedes Jahr waren die Organisatoren aus den Reihen der Volkschor-Damen wieder erfolgreich bei der Suche nach einem attraktiven Ziel für den Tagesausflug zum Weihnachtsmarkt. Dieses Mal ging es nach Michelstadt in den Odenwald, wo der Weihnachtsmarkt vor der herrlichen Kulisse des historischen Rathauses stattfindet. Nach einer Stunde Fahrt erreichten die über 40 Damen ihr Ziel. Natürlich war für Essen und Trinken bestens gesorgt, aber besonders beeindruckt zeigten sich die Teilnehmerinnen von dem dargebotenen Kunsthandwerk und den liebevoll geschmückten Straßen. Herausgeputzte Schaufenster und Privathäuser fügten sich wunderbar in dieses Bild ein. Auch der Gesang kam nicht zu kurz, denn Vize-Dirigentin Kathi Schwedt ließ es sich nicht nehmen, das ein oder andere Lied anzustimmen. Zum Abschluss kehrten die Weihnachtsmarktbesucherinnen – nicht wirklich durchgefroren, aber doch in froher Erwartung – in der guten Stube Obernburgs, der „Müllerei“, ein. Dort gab es nebst leckerem Abendessen auch frisch gezapftes Schlappeseppel bevor dann gegen 20 Uhr die Heimreise angetreten wurde.

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 Die Damen des Volkschores vor historischer Weihnachtsmarktkulisse in Michelstadt

 

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